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Entwurmung

 

 

Prinzipiell sollte bereits die Mutter während der Trächtigkeit, spätestens in der letzten Woche vor der Niederkunft entwurmt werden.

 

Achtung: Panacur NICHT einsetzen während der Trächtigkeit und Laktose, empfohlen von mir sind Flubenol KH 4,4% oder Socadyl (leider in Österreich nicht einfach erhältlich)

Socadyl sehe ich sinnvoll wegen der Wirkung gegen Giradien u. Coccidien; bei Hündinnen, die an Schafen arbeiten besteht diesbezüglich immer Einschleppungsgefahr  - aber Achtung: ist ein leichtes Antibiotikum.

 

Da die Darm-Würmer rund 21 Tage Entwicklungszeit haben, werden die Welpen dann nach folgendem Schema entwurmt:

Im Alter von 2, 5, 8 und 11 Wochen, danach empfiehlt es sich, die Abstände auf 6 Wochen auszudehnen, ab einem Alter von 6 Monaten vierteljärlich was man dann sinnvoller Weise beibehält

WICHTUNG:

- immer alle Tiere eines Haushaltes zur gleichen Zeit entwurmen

- in Gärten Kotrückstände immer entfernen und entsorgen. Im Kompost bleiben die Wurmeier vorhanden und können wieder aufgenommen werden.

 

 

Schutzimpfungen

 

 

Die Schutzimpfung des Welpen umfasst als Grundimmunisierung 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen.
Die erste Impfung erfolgt in der 8. Lebenswoche.

Dabei wird der Hund gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Zwingerhusten geimpft.

Die Auffrischungsimpfung erfolgt dann in der 12. Lebenswoche. Dabei wird gegen die obengenannten Erkrankungen nochmals geimpft und zusätzlich erhält der Welpe die erste Immunisierung gegen Tollwut.

Die Tollwutimpfung wir in Woche 16 wiederholt. Auch die Kombinationsimpfung wird neuerdings ein drittes Mal wiederholt.

 

Die äusserliche Behandlungen gegen Parasiten.

 

Um das Risiko der Krankheitsübertragung durch Parasiten zu minimieren empfiehlt sich eine dauerhafte Schutzbehandlung.

Bei den handelsüblichen Flohschutzbändern gibt es zu bedenken, daß die Schutzstoffe über das Fell des Tieres durch Kontakt verteilt werden. Diese Stoffe werden aber auf alles übertragen, allergische Reaktionen können auftreten. Sich gegenseitig pflegende Tiere sind auch einem Risiko unterworfen.

 

Ich persönlich empfehle - nach anfänglicher Skepsis aber nunmehr durch Erfahrungen vieler Anderer und auch eigenen Positven bekehrt - nun in erster Linie Wirkstoffe, die über die Haut der Tiere wirken, also in den äußeren Blutgefäßen. Hier ist das von mir erfolgreich angewendete Mittel EXSPOT ein sehr guter, verträglicher Wirkstoff; aber auch die Firma Pfizer bietet derartige Präparate über Tierärzte an. 

 

Allerdings empfehle ich keines der Mittel bei laktierenden Hündinnen oder gar Welpen unter 12 Wochen, danach sollte in Risikogebieten darüber nachgedacht werden, ggfls. auch Absprache mit einem TA.